Infos zur BLM-Podcastedition

Die Black Lives Matter Bewegung hat den Sommer 2020 in Deutschland und in weiten Teilen der Welt geprägt. Nach dem gewaltsamen Mord an George Floyd durch einen Polizisten in Minneapolis sind Hunderttausende Menschen weltweit auf die Straßen gegangen, um ihre Stimmen gegen Rassismus, Polizeigewalt und Kolonialismus zu erheben. Die Black Lives Matter Bewegung hat infolgedessen global an Aufmerksamkeit und Kraft gewonnen.

Die mit der Bewegung verbundenen Themen und Missstände sind weiterhin allgegenwärtig. Daher möchten wir daran anknüpfen und das nicht ausschließlich in Zeiten, in denen eine Bewegung durch den Tod eines Menschen an Kraft gewinnt, sondern langfristig. Wir möchten in dieser Vortagsreihe Schwarzen Frauen und Frauen of Color Gehör verschaffen, denn Feminismus und Antirassismus müssen Hand in Hand gehen! Feminismus, der Antirassismus nicht mit einbezieht, ist ein Feminismus für eine ausgewählte Gruppe von Frauen, welche ausschließlich von Sexismus betroffen ist. „Frauen“ sind jedoch keine homogene Gruppe und somit von unterschiedlichsten Diskriminierungsformen betroffen. So sind Schwarze Frauen sowohl von Sexismus als auch von Rassismus betroffen, was selbstredend erklärt, dass ein Feminismus, der für alle Frauen kämpft, auch antirassistisch und transnational gedacht sein muss. Er darf vor keinen Ländergrenzen Halt machen!

Mit dieser Vortragsreihe möchten wir fernab vom 8. März Bildungsangebote schaffen, denn Frauenkampf ist nicht nur ein mal im Jahr!

Wir freuen uns auf Vorträge von Sabrina Rahimi, Bernice Lysania Ekoula Akouala, SchwarzRund, Katharina Warda, KOP-Berlin (Céline Barry, Lisa Najok, Sulaika Lindemann) und Michaela Dudley!