Schaufensterausstellung

Under feminist construction – Feminismus und Arbeit

Schaufensterausstellung im Rahmen der feministischen Aktionswochen rund um den Frauenkampftag am 8. März 2021 in Bochum

07.03. – 04.04.2021

Wie schon die letzten Jahre finden rund um den 8. März auch dieses Jahr wieder feministische Aktionswochen in Bochum statt – unter erschwerten Bedingungen und mit einem thematischen Fokus: feministische Perspektiven auf Arbeit. Und die brauchen wir weiterhin und dringend, denn das letzte Jahr hat uns pandemiebedingt gezeigt, wie sehr eine unter anderem vergeschlechtlichte Aufteilung von Arbeit weiterhin intersektional Ungleichheit produziert.

Um die feministischen Aktionswochen künstlerisch zu begleiten und wichtige Themen in den öffentlichen Raum zu tragen, haben wir eine dezentrale Ausstellung in Bochumer Schaufenstern geplant. Wir wollen nicht weiter vereinzeln, sondern gemeinsam überraschende Momente schaffen, einander berühren, dem Patriarchat ein Bein stellen und Analysen für eine bessere Welt in den Raum stellen.

Darum haben wir einen Open Call gestartet, ein Aufruf an Künstler*innen, die ihre Arbeiten dafür zur Verfügung stellen wollen. Ob Malereien und Skulptur, Collage, Fotografie, Film, Handarbeitsstücke, Schnipsel, Poesie oder Installation – alles war möglich und erwünscht. Wir waren überwältigt von den über 60 regionalen und internationalen Einreichungen, von denen wir einen Großteil nun über die Stadt verteilt zeigen.

Welche Tätigkeiten als Arbeit anerkannt werden, ist über Generationen hinweg eine zentrale Frage feministischer Kämpfe. Entsprechend begegnen euch hier Dehnungen, Kreuzungen und Hinterfragungen des Arbeitsbegriffs. Da hängt Kleines, Persönliches, neben Archivarbeiten, wie auch großen Bannern, Behauptungen und feurigen Kampfansagen an patriarchale Ausbeutungsstrukturen. Under feminist Construction heißt auch: machen wir es anders! Machen wir Bochum zur feministischen Baustelle!

Weitere Infos zur Ausstellung, zu den Künstler*innen und zu den ausgestellten Arbeiten gibt es in der Broschüre, die hier zum Download zur Verfügung steht:

Der Audiowalk zur Ausstellung ist unter folgendem Link abrufbar: bit.ly/3u42EI8