Was bedeutet ,Safe Space‘? und (wie) lässt sich ein ,Safe Space‘ erzeugen? mit Mina Mahmoudian

16.04.2021 // 16-20 Uhr // Zoom

Ein interdisziplinärer Austausch im Rahmen einer kritischen Forschung im Bereich Humangeography mit Mina Mahmoudian

Die Pandemie ist ein geeigneter Moment, um die Strukturen in Organisationen und der Arbeitswelt, in verschiedenen Räumen, Beziehungen und generell neu zu denken (oder auch zu überdenken). Wir haben jetzt die Zeit uns Strukturen bewusster anzuschauen, zu analysieren und vielleicht auch zu dekonstruieren und zu rekonstruieren. Clubkultur ist ein Bestandteil des Nachtlebens in Deutschland und jeder Mensch sollte frei daran teilnehmen können. Es ist wichtig Bewusstsein für die Räume, in denen wir uns im Nachtleben aufhalten zu schaffen und dazugehörige Diskurse sowohl in der Gesellschaft als auch in der Wissenschaft immer wieder neu zu reflektieren und zu aktualisieren.
Im Rahmen ihrer Forschung möchte Mina Mahmoudian, Studentin des Studiengangs Urbane Zukunft an der Fachhochschule Potsdam, das Thema Safe(r) Space anhand einiger Beispiele mit Akteurinnen gemeinsam betrachten und diskutieren. Das Format DenkLabor möchte AlltagsExpertinnen und interdisziplinäre Expert*innen in der Praxis zusammenbringen und einladen sich aus verschiedensten Perspektiven mit dem Thema Safe(r) Space im Kontext von Clubkultur und deren vielfältigen Diskursen zu beschäftigen. Die Rolle von Räumen, Machtstrukturen, Körpern
und Wissen über das alles hat eine zentrale Bedeutung in diesem Thema. Das DenkLabor bietet Raum/Möglichkeit sich partizipatorisch über Ideen auszutauschen und gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln, ob und wie sicherere Räume in bestimmten Kontexten geschaffen werden können.
Mina: “Ich möchte mit meiner Masterarbeit einen intersektionalen Fokus auf den Diskurs Safe(r) Space im Kontext von Clubkultur und Festivals legen. Zum DenkLabor lade ich alle herzlich ein, die Lust haben auf konstruktive Weise und mit Aufgeschlossenheit zum Thema ins Gespräch zu kommen.“


Zur Anmeldung schickt bitte eine Mail spätestens bis zum 9. April an:
mina.mahmoodian.esfahani@fh-potsdam.de